Werkstoffbehandlungen von Stahl

Wärmebehandlungsverfahren sind das Glühen, das Härten, das Anlassen und das Vergüten. Durch die Auswahl geeigneter Werkstoffe und einer gezielten Wärmebehandlung erreicht man die verschiedenartigen Anforderungen an das Material.

Glühen

Härten und Anlassen (Vergüten)


+A Weichgeglüht

+AC Geglüht zur Erzielung kugeliger Karbide

+AR Wie gewalzt (ohne besondere Bedingungen)

+AT Lösungsgeglüht

+C Kaltverfestigt (z.B. durch Walzen oder Ziehen)

+Cnnn Kaltverfestigt auf Mindestzugfestigkeit von nnn N/mm²

+CPnnn: Kaltverfestigt auf eine 0,2% Dehngrenze von mindestens nnn N/mm²

+CR Kaltgewalzt

+DC Lieferzustand dem Hersteller überlassen

+FP Behandelt auf Ferrit-Perlit-Gefüge und Härtespanne

+H Härtbarkeitsanforderung – hardenability

+HC Warm-Kalt-geformt

+I Isothermisch behandelt

+LC Leicht kalt nachgezogen bzw. leicht nachgewalzt (Skin passed)

+M Thermomechanisch umgeformt

+N Normalgeglüht und normalisierend umgeformt

+NT Normalgeglüht und angelassen

+P Ausscheidungsgehärtet

+Q Abgeschreckt

+QA Luftgehärtet

+QO Ölgehärtet

+QT Vergütet

+QW Wassergehärtet

+RA Rekristallisationsgeglüht

+S Behandelt auf Kaltscherbarkeit

+SR Spannungsarmgeglüht

+T Angelassen

+TH Behandelt auf Härtespanne

+U Unbehandelt

→ +WW Warmverfestigt

 


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