1.4841

Werkstoffnummer 1.4841 besitzt eine hervorragende Korrosionsbeständigkeit. Bei Betrieb in kohlendioxidhaltiger Atmosphäre bis 900 °C verwendbar. Der Stahl ist widerstandsfähig gegenüber rauchender Salpetersäure bei 20 °C und geschmolzenen Nitraten bis zu 420 °C. Im Dauerbetrieb an Luft bis ca. 1150 °C, bei Temperaturwechsel bis ca. 1000 °C einsetzbar. Die Verwendung des Werkstoffes im Bereich von 550 – 850 °C kann für den Dauerbetrieb nicht empfohlen werden, da er zur σ-Phasenausscheidung neigt und deshalb nach Abkühlung auf Raumtemperatur spröde wird. Der Werkstoff 1.4841 ist geeignet für das Schmelzschweißen nach den verschiedenen Lichtbogenverfahren. Eine Vorwärmung sowie Wärmebehandlung nach dem Schweißen ist nicht erforderlich. Dieser Edelstahl ist einwandfrei warm und kalt verarbeitbar. Nach Warm- und Kaltverformung wird für 1.4841 eine Wärmebehandlung empfohlen (1050 – 1100 °C, Luft- oder Wasserabkühlung). Die spanabhebende Bearbeitung ist bei Verwendung hochwertiger Werkzeuge und richtiger Wahl der Schnittbedingungen ohne Probleme durchführbar. Ein Verwenden von Hartmetallwerkzeugen ist zu empfehlen.

Anwendung

Der Stahl-Werkstoff 1.4841 hat dort Verwendung, wo die ausgezeichnete Zunderbeständigkeit bei gleichzeitig hoher Warmfestigkeit von Vorteil ist. Wegen des hohen Nickel-Gehalts ist er allerdings empfindlich gegenüber schwefelhaltigen Ofengasen, besonders in reduzierender Atmosphäre. Speziell: Kraftwerke, Petro- und Erdölchemie, Ofenbau, Glasherstellung, Wärmeübertrager, Luftvorwärmer, Zementöfen, Ziegeleiöfen


Siehe auch

→ Quellenangabe → Wikipedia: WNr. 1.4841 (X15CrNiSi25-21, früher X15 CrNiSi25 20)


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