Währungen

Unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Währungen können Sie die Währungen für Ihren Shop bestimmen.

Wichtig: Löschen Sie niemals die bereits als Standard eingestellte Währung! Sollten Sie eine andere Währung benötigen, ändern Sie die Vorhandene oder legen Sie weitere Währungen an.
  • Name: Bezeichnung der Währung
  • ISO: ISO-Code der Währung (wird in der Storefront für den Währungswechsel angezeigt)
  • Symbol: Währungssymbol für die Anzeige im Frontend
  • Symbolposition: Hier legen Sie fest, ob das Währungssymbol rechts oder links neben dem Betrag angezeigt wird. Die empfohlene Einstellung für eine dynamische Einbindung ist Standard.
  • Standard: Hauptwährung
  • Faktor: Umrechnungsfaktor bezogen auf die Hauptwährung (EUR = 1)
  • Position: Position der Währung in der Auswahl des Frontends

Um die angelegten Währungen in Ihren Shop einzubinden, öffnen Sie die Shopeinstellungen unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Shops und tragen Sie die Währungen, die später im Shop auswählbar sein sollen, im Feld “Währungen auswählen” ein.

 

Steuern

Die Steuerverwaltung finden Sie unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Steuern. Ihr Shop beinhaltet bereits zwei Standard-Steuersätze: 19% und 7%.

Wichtig: Löschen Sie niemals die 2 Standard-Steuersätze! Bei Bedarf können Sie diese anpassen.

Der Aufschlag der jeweiligen Mehrwertsteuer erfolgt auf den im System hinterlegten Nettopreis. Der Bruttopreis variiert dann in Abhängigkeit des hinterlegten Mehrwertsteuersatzes. Dazu muss bei der Adresse des Rechnungsempfängers das entsprechende Land angegeben sein.

 

Zusätzliche Steuersätze anlegen

Es gibt drei Möglichkeiten, um Steuersätze anzulegen:

  • Ändern Sie einen bereits hinterlegten Steuersatz (nicht löschen!).
  • Erstellen Sie eine neue Steuergruppe und weisen Sie der Gruppe einen Standard-Steuersatz zu.
  • Legen Sie innerhalb einer bestehenden Steuergruppe weitere Steuerregeln an.

 

Steuergruppen

Um eine neue Steuergruppe anzulegen:

  1. Klicken Sie auf „Hinzufügen“.
  2. Benennen Sie den neuen Steuersatz.
  3. Definieren Sie den Standard-Steuersatz.

 

Steuerregeln

Sie können innerhalb einer Steuergruppe weitere Regeln hinterlegen. Unter Steuerregeln lassen sich abhängig von der Kundengruppe und derer Herkunft spezifische Steuersätze, die von dem Standard-Steuersatz abweichen, hinterlegen. Diese können Sie folgendermaßen anlegen:

  1. Wählen Sie die Kundengruppe aus, für die die Steuerregelung greifen soll. Sie können pro Kundegruppe unterschiedliche Steuerregeln erstellen.
  2. Klicken Sie unter Steuerregeln auf „Hinzufügen“.
  3. Benennen Sie die Steuerregel.
  4. Wählen Sie eine der hinterlegten Regionen aus (Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Länder-Zonen).
  5. Wählen Sie ein Land innerhalb der Region, in welchem die Steuerregel greifen soll (Sie könne auch „Alle“ auswählen).
  6. OPTIONAL: Begrenzen Sie die Steuerregel bis auf die Ebene Bundesländer, wenn verfügbar.
  7. Hinterlegen Sie den geltenden Steuersatz. Dieser wird dann dynamisch für das Frontend ermittelt. Sind generell oder für bestimmte Konstellationen keine individuellen Steuersätze hinterlegt, so greift automatisch immer der Standard-Steuersatz.

Hinweis: Steuersätze haben einen indirekten Einfluss auf mehrere Funktionen des Backend und der Datenbank. Es also wichtig, dass Sie die Steuersätze korrekt einstellen, auch wenn Sie nur an gewerbliche Unternehmen verkaufen.

 

Steuern auf Artikelebene

Sie können pro Artikel eine Steuergruppe auswählen. Beim Einpflegen von Artikeln ist die Steuergruppe „19%“ voreingestellt.

 

Brutto- und Nettopreise je nach Kundegruppe

Unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Kundengruppen sind Ihre Kundegruppen hinterlegt. Dort können Sie pro Gruppe definieren ob:

  • Die Artikelpreise im Backend brutto oder netto eingegeben werden sollen.
  • Kunden die Artikelpreise im Frontend brutto oder netto sehen sollen.

Erfahren Sie mehr im Kapiteln Preis-Einstellungen für Kundengruppen.

 

Tipps & Tricks 

  • Steuersätze können nicht über die Mehrfachänderung angepasst werden. Wenn Sie also eine neue Steuergruppe erstellen, müssen Sie den Steuersatz einzeln den gewünschten Artikeln zuweisen. Sollten Sie den Steuersatz 19% nicht benötigen (weil Sie zum Beispiel nur in der Schweiz handeln), empfehlen wir Ihnen diesen Steuersatz anzupassen. So passt sich der Steuersatz für alle Produkte automatisch an und wird neuen Produkten automatisch zugewiesen.
  • Handeln Sie primär in Deutschland, haben aber auch einige Kunden im Ausland, sollten Sie für die Steuergruppe „19%“ separate Steuerregeln für fremde Länder anlegen. Steueregeln lassen sich pro Kundegruppe erstellen.

 

Produktpreise

Für die Pflege Ihrer Artikelpreise haben sie mehrere Optionen:

  1. REST API Schnittstelle: Alle Preise werden automatisch vom ERP-System in den Shop eingespielt und aktualisiert (siehe Kapitel Schnittstelle).
  2. Import / Export Funktion: Sie können die Artikelpreise in eine csv-Datei eintragen und in den Shop importieren.
  3. Backend: Sie können Ihre Artikelpreise im Backend einzeln oder gruppiert pflegen.

a. Im Pricing Tool: Sie können Ihre Artikel filtern, gruppieren und anschließend gruppiert bepreisen. Das Pricing Tool erlaubt es Ihnen einfach und schnell Ihre Preise online zu administrieren (siehe Unterkapitel Pricing Tool).

b. Auf Artikelebene: Sie können pro Artikel die Preise einzeln einstellen (siehe Unterkapitel Bepreisung auf Artikelebene und Preisgruppen).

Wir stehen Ihnen sehr gerne zur Verfügung, um die Vor- und Nachteile der einzelnen Optionen zu besprechen. Kontaktieren Sie unser erfahrenes Team.

Außerdem gibt es Produkterweiterungen und -Konfigurationen (z.B. Schnitte, Werkszeugnisse, usw.) die Sie zusätzlich (bepreisen und) anbieten können.

Hinweis: Ihre Preise sind nicht für alle ersichtlich. Sie entschieden selber welche Kunden welche Preise sehen sollen (siehe Kapitel Kundengruppen anlegen und Preis-Einstellungen für Kundengruppen.

In den folgenden Unterkapiteln werden die Preiseinstellungen des Backend erläutert.

 

Pricing Tool

Über steel.shop > Preise gelangen Sie zum Pricing Tool (PT). Das PT ist ein einfaches und benutzerfreundliches Werkzeug, um Preise von mehreren Tausend Artikeln effektiv anlegen und aktualisieren zu können. Sie können Ihren Artikelstamm filtern und nach Kundengruppen getrennt Preisstaffeln für die ausgewählten Artikel hinterlegen. Außerdem können Sie Ihre Preise neuen Marktgegebenheiten durch einfache Auf- und Abschläge schnell anpassen.

Das PT findet nur für Artikel Anwendung, deren Maßeinheit Kg ist.

Wichtig: Die Preiseingabe ist immer netto vorzunehmen (ohne MwSt.).
Wichtig: Falls Sie mit dem Pricing Tool arbeiten, dürfen Sie dem Artikel nicht gleichzeitig eine Preisgruppe zuordnen (Einstellungen > Grundeinstellungen > Artikel > Preisgruppen).

Das PT beinhaltet drei Menü-Reiter:

  1. Auf-/Abschlag (%)
  2. Preisstaffeln
  3. Unvollständige Aufträge

 

Preisstaffeln

Unter diesem Reiter habe Sie die Möglichkeit Preisstaffeln zu hinterlegen.

Vorgehen:

  1. Entscheiden Sie für welche Kundengruppen die Preise geändert werden sollen.
  2. Benutzen Sie die Filter auf der linken Seite, um nur die gewünschten Produkte zu selektieren.
  3. Geben Sie die Preisparameter ein und verarbeiten Sie die gewünschten Produkte.

 

Kundengruppen auswählen

Im Bereich „Kundengruppen“ entscheiden Sie für welche Kundengruppen die Preiseinstellungen vorgenommen werden sollen. Man kann nur eine Kundegruppe auswählen (keine Mehrfachauswahl). Es werden in der Auflistung der Artikel die Informationen, die zur selektierten Kundengruppe passen, angezeigt.

Achtung: Kundengruppen, für die ein genereller Rabatt hinterlegt wurde, werden nicht angezeigt. Eine eigene Preisstaffel für diese Kundengruppe würde mit der Logik des eingestellten Rabattes kollidieren.

 

Filtern

Ihnen stehen folgende Produktfilter zur Verfügung: Familie, Geometrie, Material,  Gütenorm und Maßnorm.

Die Checkbox „Aktive Artikel“ ermöglich es Ihnen nach aktiven Artikeln zu filtern (bei leerer Checkbox werden nur inaktive Produkte angezeigt).

Die Checkbox „Zukaufartikel“ ermöglich es Ihnen nach Zukaufartikel zu filtern (bei leerer Checkbox werden alle anderen Produkte angezeigt).

 

Preisstaffel generieren

Sie können eine Preisstaffel erstellen und die Preise auf die gefilterte Artikelmenge und die ausgewählten Kundengruppen anwenden.

x-Achse: Menge [Kg]

y-Achse: Preis [€/Kg]

Um Preisstaffeln zu generieren, wird eine Preiskurve im Hintergrund eingesetzt. Von 1 Kg bis zu einem bestimmten Gewicht (k) wird folgende Funktion benutzt:

f(x) = ax² + bx + c

Vom Gewicht (k) bis unendlich wird folgende Funktion benutzt:

g(x)=konst.

Diese Preiskurve wird mittels drei einfacher Eingaben generiert:

• MAX. VK: Der höchste mögliche Kilopreis bei kleinster Mengenauswahl (Preis für 1 kg).
• Menge Min. VK: Die Menge in kg, ab welcher der nachfolgende „Min. VK“ Geltung findet.
• Min. VK: Der kleinstmögliche Kilopreis bei Erreichen der vorab eingestellten Menge.

Durch Klick auf den Button “Chart” werden Ihre Angaben graphisch dargestellt.

Um die Preisstaffel auf die (gefilterten) Artikel anzuwenden, wählen Sie „Auf alle anwenden“. Falls Sie die Preisstaffel nur auf einzelne Artikel anwenden möchten, markieren Sie die Check-Boxen der gewünschten Produkte und klicken Sie auf „Auf selektierte Anwenden“.

Durch Anwahl der Box eines Artikels, gelangen Sie auf die Produktdetailseite und sehen so die Preise zusammen mit allen anderen Artikelinformationen (siehe Unterkapitel Bepreisung auf Artikelebene).

Bei bereits erstellten Preiskurven finden Sie neben der Verlinkung zur Artikeldetailseite ein Graphen-Symbol welches durch Anklicken eine farblich abgesetzte vorher/nachher Preiskurve im oberen Chart aktiviert. 

 

Auf-/Abschlag

Unter diesem Reiter erscheinen nur Artikel, für die bereits eine Preisstaffel hinterlegt wurde. Sie können das Preisniveau der Artikel einzeln oder in Massen verändern.

Vorgehen:

  1. Entscheiden Sie für welche Kundengruppen die Preise geändert werden sollen.
  2. Benutzen Sie die Filter auf der linken Seite, um nur die gewünschten Produkte zu selektieren.
  3. Geben Sie einen Auf- oder Abschlag und die den Wert zu Grunde liegende Maßeinheit ein und verarbeiten Sie die gewünschten Produkte.

 

Unvollständige Aufträge

In diesem Tab werden Preisänderungen angezeigt, die nicht vollständig abgeschlossen wurden. Dies ist eine Sicherheitseinstellung, um einen erfolgreichen Abschluss Ihrer Änderungen zu gewährleisten, auch im Falle einer versehentlichen Schließung des Browsers oder einer Unterbrechung der Internetleitung.
Um einen Auftrag zu vollenden, markieren Sie ihn und klicken Sie auf „Verarbeite“.

 

Bepreisung auf Artikelebene

Sie können auf Artikelebene den Preis für den jeweiligen Artikel und die ausgewählte Kundengruppe bestimmen. Preise müssen separat für jede Artikelvariante erstellt werden.

Ob der Preis brutto oder netto eingegeben wird entnehmen Sie der Titelleiste des Kundengruppenreiters. Sie können unter Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Kundengruppen über die Checkbox „Eingabe Bruttopreise“ bestimmen wie die Preise eingegeben werden sollen.

 Wichtig: Abweichende Preise für einzelne Kundengruppen können nur dann hinterlegt werden, wenn der Kundengruppe kein genereller Rabatt zugewiesen ist. Eine eigene Preisstaffel würde sonst mit der Logik des eingestellten Rabattes kollidieren.
Hinweis: Wenn eine neue Kundengruppe erstellt wird und Sie keine Preise für die Gruppe hinterlegen:
• werden die Preise der Kundengruppe „Shopkunden (EK)“ vererbt. Sie sehen im Feld zwar den Preis (von EK), allerdings wird dieser für die neue Gruppe nicht in der Datenbank gespeichert.
• wird die Angabe der Kundengruppen EK bei „Eingabe Bruttopreise“ (Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Kundengruppen) vererbt. Mehr erfahren Sie im Kapitel Preis-Einstellungen für Kundengruppen.

Sie haben auch die Option, einen so genannten “Pseudopreis” anzugeben. Dieser Preis wird dann als durchgestrichener Preis zusätzlich zu dem normalen Preis im Frontend angezeigt.

Zusätzlich können Sie Staffelpreise festlegen. Klicken Sie dazu auf “beliebig” und geben eine Menge ein. Ihnen werden dann automatisch weitere Eingabefelder für die nächste Staffel zur Verfügung gestellt. Sie können beliebig viele Staffeln hinterlegen. Der Prozentrabatt wird automatisch anhand der Staffel berechnet (eine manuelle Bearbeitung dieses Feldes ist nicht möglich). Die Maßeinheit der Mengen wird in den Stammdaten im Bereich „Grundpreisberechnung“ definiert (z.B. Kg). Der Preis versteht sich per Mengeneinheit (z.B. €/kg).

 Wichtig: Falls Sie mit artikelbezogenen Staffelpreisen arbeiten, dürfen Sie dem Artikel nicht gleichzeitig eine Preisgruppe zuordnen (Einstellungen > Grundeinstellungen > Artikel > Preisgruppen).

 

Preisgruppen

Artikel-Preisgruppen sind allgemeine Vorlagen in denen Sie einzelnen Kundengruppen mengenabhängige Rabatte gewähren. Die Vorlagen können Sie anschließend auf Artikelebene einem Produkt zuordnen.

Sie finden die Preisgruppen unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Artikel > Preisgruppen.

Im Auslieferungszustand finden Sie eine „Standard“ Preisgruppe. Dieser sind noch keine Abzüge zugeordnet. Sie können diese bearbeiten oder eine neue Preisgruppe erstellen. Klicken Sie dazu auf „Hinzufügen“.

Vorgehen:

  1. Tragen Sie rechts einen Namen ein.
  2. Wählen Sie unter „Discounts“ eine Kundengruppe aus.
  3. Um eine Rabattstufe anzulegen klicken Sie auf „Hinzufügen“. Tragen Sie die gewünschte Artikelanzahl ein. Dieser Wert bezieht sich auf die Basiseinheit eines Artikels (bei steel.shop-Artikeln sind dies kg). Rechts neben der Anzahl können Sie dann für diese Stufe den prozentualen Rabatt eingeben.
  4. Klicken Sie auf „Hinzufügen“ oder auf „Speichern“ um die nächste Stufe einzugeben oder den Vorgang abzuschließen.
  5. Um die Staffelung für weitere Kundengruppen vorzunehmen, wählen Sie aus dem Menü den gewünschten Eintrag und geben Sie auch hier die Rabattstufen ein.

Um die Preisgruppe anschließend einem Artikel zuzuweisen, öffnen Sie den Tab „Stammdaten“ in den Artikeldetails. Setzen Sie dort den Hacken bei „Preisgruppe aktiv“ und wählen Sie die gewünschte Preisgruppe aus dem darunter liegenden Menü aus.

 Wichtig: Bitte beachten Sie, dass Staffelpreise, die Sie auf Artikelebene angelegt haben, nicht mehr greifen, wenn eine Preisgruppe aktiv ist. Hier kann es zu falschen Listen-Preisen kommen, da beide Funktionen nicht miteinander kompatibel sind.

 

Preis-Einstellungen für Kundengruppen

Unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Shopeinstellungen > Kundengruppen erhalten Sie eine Auflistung aller Kundengruppen. Klicken Sie auf das Stift-Symbol  neben einer Gruppe, um dessen Einstellungsbereich zu öffnen. Sie können folgende Einstellungen vornehmen:

Eingabe Bruttopreise (1):

Hier definieren Sie, ob die Eingabe der Artikelpreise im Backend für die Kundegruppe brutto oder netto erfolgen soll. Setzen Sie einen Haken, werden die Preise für diese Kundengruppe als Bruttopreis und bei keiner Eingabe als Nettopreis erfasst.

 Wichtig: Das Pricing Tool ist von dieser Einstellung nicht betroffen. Im PT werden die Preise immer netto eingetragen.
Hinweis: Die Software speichert die Preise netto in der Datenbank. Bei der Eingabe von Brutto-Preisen findet eine Umrechnung auf den Netto-Betrag statt. Hier wird als Grundlage immer der Standard-Steuersatz verwendet.
Hinweis: Falls Sie für die Kundengruppe keine separaten Artikelpreise angelegt haben, wird die Einstellung „Eingabe Bruttopreise“ der Kundengruppe EK übernommen (unabhängig davon ob Sie hier den Hacken anders setzen oder nicht). Hierzu folgendes Beispiel:

Kundengruppe EK

Die Preise werden für EK im Backend brutto angelegt (siehe Einstellung „Eingabe Bruttopreise“).

Kundengruppe A

Die Preise werden im Backend netto angelegt. Allerdings sind für die Kundengruppe A keine Preise angelegt, d.h. die Preise werden von EK übernommen.

Im Reiter der Kundengruppe A steht „Netto“, tatsächlich wird aber die Einstellung von EK übernommen, d.h. die Preise sind eigentlich Brutto. Da die Checkbox „Bruttopreise im Shop“ nicht angehakt wurde, wird im Frontend von Brutto- auf Netto-Preise umgewandelt.

Bruttopreise im Shop (2):

Hier definieren Sie, ob den Kunden dieser Gruppe Netto- oder Bruttopreise im Shop angezeigt werden. Setzen Sie einen Haken, werden die Preise für diese Kundengruppe als Bruttopreis und bei keiner Eingabe als Nettopreis angezeigt. So haben Sie beispielsweise die Möglichkeit private und gewerbliche Besucher zu trennen. Die Steuerverwaltung wird im Kapitel Steuern geregelt.

Rabatt-Modus (3):

Mit dem Rabatt-Modus haben Sie die Möglichkeit der Kundengruppe einen prozentualen Rabatt auf alle Artikel zu gewähren. Setzen Sie einen Haken, öffnet sich das Feld “Rabatt”, in dem Sie den prozentualen Wert erfassen können, z.B. 10 für 10% Rabatt auf alle Artikel. Sobald der Rabatt-Modus aktiviert ist, wird der Kundengruppenreiter auf der Artikeldetailseite ausgeblendet.

Mindestbestellwert & Zuschlag (4):

Sie können pro Kundengruppe Zuschläge bei Bestellungen unter einem Mindestbestellwert bestimmen.

Warenkorbrabatte (5):

Sie können – ähnlich einer Preisstaffel – für jede Kundengruppe unterschiedliche Rabattstaffeln hinterlegen, die vom gesamten Warenkorbwert abhängig sind.

 Wichtig: Die Kundengruppe „Shopkunden“ (EK) ist eine System-Kundengruppe. Die hinterlegten Preise dieser Kundengruppe definieren die Preise aller Kundengruppen, sofern nicht explizit auf Artikelebene für eine weitere Kundengruppe ein separater Preis hinterlegt wurde. Daher darf EK nicht in den Kundengruppeneinstellungen rabattiert oder bepreist werden.

 

Legierungszuschlag

Der Legierungszuschlag (LZ) ist ein Aufpreis in €/kg, um den sich der Grundpreis eines Artikels erhöht. LZ-Preise werden im Backend immer Netto angelegt. Legierungszuschläge geben Sie auf Artikelebene ein. Falls ein Artikel mehrere Varianten besitzt (z.B. mehrere Länge) müssen Sie den LZ für jede Variante angelegen. Um einen LZ eingeben zu können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Im Reiter „Stammdaten“ muss die Maßeinheit „Kilogramm“ sein.
  • Im Reiter „steel.shop“ muss ein Werkstoff (Material) ausgewählt sein.

Hinweis: Falls mehrere Artikel denselben LZ bekommen sollen, können Sie dafür das Modul „Mehrfachänderungen“ benutzen. Das zu bearbeitende Feld ist Attribute.nwsAlloySurcharges. Erfahren Sie mehr im Kapitel Mehrfachänderungen.

 

Zuschnittskosten

Die hinterlegte Variante „Zuschnitt“ erlaubt es Ihren Kunden Schnittlisten im Frontend zu erstellen. Es können sowohl gerade Schnitte (Alpha = 0, Beta = 0) als auch Gehrungsschnitte (Alpha ≠ 0, Beta ≠ 0) erstellt werden.

Die Zuschnittskosten werden im Backend immer Netto angelegt. Die Ausgabe im Frontend hängt davon ab, ob der Kunde gewerblich oder privat ist (mit oder ohne MwSt.).

 Wichtig: Kundengruppen-Rabatte haben keinen Einfluss auf die Zuschnitsskosten.

Der Kunde kann im Shop mehrere Positionen mit unterschiedlichen Schnittwinkel eingeben. Die Preise pro Position bestehen aus 3 Komponenten:

  1. Preis der geschnittenen Stücke
  2. Preis der Schnitte
  3. Preis der Verschnittmenge

Unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Weitere Einstellungen können Sie einen Mindestzuschnittspreis eingeben. Dieser greift dann, wenn die Preissumme von 1. + 2. + 3. niedriger als der eingegebene Wert ist.

 

Preis der geschnittenen Stücke

Die Menge (kg) aller Zuschnittstücke die der Kunde bei einem Artikel eingibt wird mit dem theoretischen Gewicht (kg/m) und den €/kg-Preis multipliziert. Ordnen Sie der Zuschnitts-Variante einen entsprechenden €/kg-Preis.

Hinweis: Die Preisstaffel, die den €/kg-Preis bestimmt, ist die der Zuschnitts-Variante, nicht die der per Verschnittoptimierung* ermittelten optimalen Längenvariante. Somit können Sie für den Zuschnitt eigene €/kg-Preise festlegen.
* Anhand der vom Kunden eingegebenen Schnittliste wählt ein Algorithmus die optimale Stange aus, von der die Stücke geschnitten werden sollen.

 

Preis der Schnitte

Die Schnittfläche (cm²) eines Schnittes wird mit dem Schnittpreis (€/cm²) und der Anzahl an Schnitte multipliziert. Der Schnittpreis (€/cm²) und die Mindestkosten pro Schnitt können Sie global unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Weitere Einstellungen eingeben.

Falls die Kosten pro Schnitt niedriger als die von Ihnen eingestellten Mindestkosten pro Schnitt sind, dann wird dieser Mindestpreis mit der Anzahl Schnitte multipliziert.

Da sich die Anzahl benötigter Schnitte erst nach der vom Algorithmus durchgeführten Verschnittoptimierung ergibt, werden die Kosten der Schnitte erst im Warenkorb angezeigt.

 

Preis der Verschnittmenge

Für die Berechnung des Preises von Schnittlisten müssen die eventuellen Kosten des Verschnittabfalles berücksichtigt werden. Hierfür wird eine minimale Restlänge je Artikel genutzt. Reststücke, die kürzer als diese minimale Restlänge sind, werden somit verschrottet und müssen daher im Preis für die Zuschnittsposition berücksichtigt werden. Reststücke, die hingegen länger als die minimale Restlänge sind, können bei Ihnen zur Wiederverwertung eingelagert werden und werden beim Preis nicht berücksichtigt.

Die aus der Verschnittoptimierung entstehenden Restlängen werden mit dem theoretischen Gewicht (kg/m) und den €/kg-Preis multipliziert. Sie können auf variantenebene definieren, welche Längen pro Produkt für die Verschnittoptimierung verfügbar sein sollen. Außerdem wird pro Artikelvariante eine minimale Restlänge definiert. Die Verschnittkosten berechnen sich automatisch anhand dieser Angaben.

 

Preise für Werkszeugnisse

Unter steel.shop > Werkszeugnisse können Sie die Werkszeugnisse 2.2 und 3.1 (EN 10204) bepreisen. Hier wird ein fixer Betrag eingegeben der unabhängig von der angefragten Menge ist. WZ-Preise werden global für alle Produkte angelegt. Die Eingabe wird im Backend immer Netto gespeichert. Die Ausgabe im Frontend hängt von der Kundengruppe ab (privat oder gewerblich).

Die Werkszeugnisse werden im Frontend nur bei den Artikeln angezeigt, die im Tab „steel.shop“ ein Material haben.

 Wichtig: Kundengruppenrabatte wirken sich nicht auf den WZ-Preis aus.

 

Verpackungskosten

Unter steel.shop > Verpackungen stehen Ihnen mehrere Verpackungsoptionen zur Verfügung. Diese können Sie einzeln aktivieren und bepreisen. Die Preise werden im Backend immer Netto eingegeben. Die Ausgabe im Frontend hängt von der Kundengruppe ab (privat oder gewerblich).

  • Preis pro Kg: In dieser Spalte vergeben Sie den Preis pro kg einer Verpackungsart.
    Beispiel: Ein Kunde bestellt 2000 kg eines Artikels und wählt eine Verpackungsart; da der Preis der ausgewählten Verpackungsart bei 0.02 €/kg liegt, zahlt der Kunde 40 € an Verpackungskosten.
  • Mindestpreis pro Verpackung: In dieser Spalte vergeben Sie den Mindestpreis für eine Verpackungsart. Dieser Preis greift solange die Verpackungskosten unter den Mindestpreis liegen. Bei Erreichen des Mindestwertes erfolgt ausschließlich eine Berechnung pro kg. Falls Sie in der Spalte „Preis pro kg“ nichts eingeben haben, können Sie diesen Betrag als allgemeiner Fixpreis benutzen.

Sobald eine Verpackungsart aktiv ist, wird sie im Frontend als Checkbox zur Verfügung gestellt.

 

Tipps & Tricks 

Sie können die Preisanzeige im Frontend deaktivieren. So können Sie steel.shop bereits als Anfrage-Tool nutzen auch wenn Sie noch nicht alle Preise im System hinterlegt haben. Folgen Schritte sind dafür notwendig:

  1. Gehen Sie über Einstellungen > Theme Manager > SteelTheme > Theme konfigurieren > NWS-Settings auf den Punkt Alle Preise im Shop ausblenden. Mit gesetztem Haken werden in Ihrem Shop keine Preise angezeigt.
  2. Ändern Sie die Textbausteine. Dies erlaubt es Ihnen Texte im Shop zu ersetzten (Beispiel: aus „Bestellen“ wird „Angebot anfordern“).

3. Vergewissern Sie sich, dass die AGBs und alle weiteren Shop-Inhalte korrekt angelegt wurden.

Kontaktieren Sie unser erfahrenes Team, um mehr zu erfahren.

 

Versandkosten

 

Versandkosten anlegen

Um die Versandkosten im Warenkorb anzuzeigen, setzen Sie die Einstellung unter Grundeinstellungen > Storefront > Warenkorb / Artikeldetails > Versandkostenberechnung im Warenkorb anzeigen auf „Ja“.

Unter Einstellungen > Versandkosten können Sie ein Regelwerk erstellen, um Ihre Versandkosten im Shop abbilden zu können. Im geöffneten Versandkostenmodul sehen Sie die Auflistung der bereits erstellten Regeln. Dies ist im Auslieferungszustand die Regel „Standard“.

Klicken Sie auf Hinzufügen um eine weitere Regel zu erstellen oder auf das Stift-Symbol um eine vorhandene abzuändern. Im Modul können Sie mehrere Eingaben machen:

  • Name: Geben Sie der Versandkostenregel einen eindeutigen Namen- dieser wird im Frontend angezeigt.
  • Beschreibung: Zur besseren Übersicht können Sie auch einen Beschreibungstext hinzufügen – diese wird im Frontend unter dem Namen angezeigt.
  • Kundengruppe: Definieren Sie für welche Kundengruppe diese Regel gelten soll.
  • Versandkosten-Berechnung nach: Legen Sie fest, nach welcher Grundeinheit, z.B. Gewicht oder Stück, die Berechnung erfolgen soll.
Wichtig: Die Versandkostenberechnung nach Gewicht bezieht sich auf das statische Feld „Gewicht“ (welches in den Stammdaten eines Artikels hinterlegt ist) in Relation zur gewählten Anzahl der Produkte im Shop. Da die Berechnung des Gewichts der Halbzeuge anhand des theoretischen Gewichts bestimmt wird, ist die Versandkostenberechnung nach Gewicht allerdings mit steel.shop Artikeln nicht kompatibel. Die Versandkostenberechnung nach Gewicht ist nur für Artikel die ausschließlich in Stück gehandelt werden möglich.
  • Versandart Typ: Sie können folgende Auswahlen treffen:
    • Standard Versandart: Hiermit definieren Sie die zentralen Versandarten für Ihren Shop. Im Zusammenspiel mit der “Aufschlag-Versandart” lassen sich spezielle Versandkosten berechnen.
    • Ausweich-Versandart: Diese Versandart greift immer dann, wenn die Standard-Versandart für die Warenkorb-Konstellation nicht zur Verfügung steht.
    • Aufschlag Versandart: Diese Versandart bietet Ihnen die Möglichkeit, verschiedene Aufschläge zu hinterlegen. Zusätzlich lassen sich hier auch Aufschläge für bestimmte Zahlungsarten hinterlegen.
    • Abschlag Versandart: Es gelten dieselben Regeln, wie bei der „Aufschlag Versandart“, nur umgekehrt (reduzierend auf die Standard Versandkosten).
  • Versandkosten frei ab: Bei Bedarf können Sie festlegen, ab welcher Warenkorbsumme eine kostenlose Lieferung eingeräumt wird.
Hinweis: Bei der Ausweichversandart ist keine Differenzierung nach Ländern, Zahlungsarten etc. möglich.

Versandkosten
Geben Sie hier einzelne Staffelungen ein. Die „Von“-“Bis“ Angaben der einzelnen Staffel stehen in Abhängigkeit zu der eingetragenen Einheit des oberen Konfigurationspunktes „Versandkostenberechnung nach“.

Hinweis: Beachten Sie, dass die in den Versandarten hinterlegte Preise Brutto-Angaben sind. Sollen Kunden netto beliefert werden, so wird die Umsatzsteuer dynamisch im Frontend abgezogen.

Zahlart Auswahl
Definieren Sie, welche Zahlungsarten für Versandartikeln zur Verfügung stehen sollen.

Länder Auswahl
Definieren Sie die Länder, in denen Sie mit dieser Regel versenden möchten.

Kategorien sperren
Schränken Sie die Wahlmöglichkeit dieser Versandregel durch das Sperren unerwünschter Kategorien ein.

Erweiterte Einstellungen
In den „Erweiterten Einstellungen“ können Sie definieren, zu welchen Bedingungen die Versandvariante angeboten wird. Dies kann beispielsweise in Abhängigkeit von einer Uhrzeit, eines Tages oder auch eines gewählten Gewichtes sein.
Mittels der Felder „eigene Bedingungen“ und „eigene Berechnungen“ ist es Ihnen möglich, eigene komplexe Regeln zu erstellen. Lesen Sie hierzu bitte das Kapitel „Individuelle Versandkosten Bedingungen und Berechnungen“ von Shopware (https://de.shopware.com).

 

Tipps & Tricks

  Abholung: Nehmen Sie folgende Einstellungen vor, um „Abholung“ als Versandart anzubieten: (1) Name: Abholung (2) Keine Preisangabe.

  Lesen Sie die Shopware-Doku, um zusätzliche Informationen und Fall-Beispiele zu erhalten.

 

Zahlungsarten

Unter Einstellungen > Zahlungsarten können Sie die Zahlungsarten Ihrer Kunden anlegen und verwalten.

 Wichtig: Zahlungsarten sollten nie gelöscht werden, da es diverse Verweise auf Kunden, Bestellungen und Backend-Module geben kann. Sollte die Zahlungsart nicht benötigt werden, deaktivieren Sie diese. Im Speziellen gilt dies vor allem für die Zahlungsarten die bereits im Backend hinterlegt sind.

Um eine neue Zahlungsart hinzuzufügen:

  1. Klicken Sie auf „Neu“.
  2. Befüllen Sie folgende Felder: Bezeichnung, Name, Zusätzliche Beschreibung, Position (Position einer anderen Zahlungsart + 1), Aktiv.
  3. Öffnen und befüllen Sie folgende Reiter: Länder-Auswahl, Subshop-Auswahl.

Anschließend müssen Sie die Zahlungsart unter Einstellungen > Versandkosten, zu den bestehenden Versandarten hinzufügen.

Unter Einstellungen > Riskmanagement können Sie das Risiko von Zahlungsausfällen einschränken, in dem Sie z.B. die Zahlungsart für gewisse Kundengruppen blockieren oder die Zahlungsart für Bestellungen unter einem gewissen Warenkorbwert sperren.

Prüfen Sie anschließend, ob Email-Vorlagen geändert werden müssen (z.B. Bestellbestätigung).