E-Commerce – Top oder Flop?

So werden Unternehmen erfolgreich

E-Commerce ist das Thema, das momentan in aller Munde ist. Ein Grund dafür ist die wachsende Digitalisierung und die damit verbundenen Maßnahmen.

Bis heute gibt es für den Begriff E-Commerce keine richtige Definition. Oftmals wird der Begriff als Elektronischer Handel bezeichnet. Doch wo viele Vorteile sind, verstecken sich natürlich auch Nachteile. Wir haben für Sie das Ganze mal unter die Lupe genommen.

B2B oder B2C?

Im E-Business werden zwei Gruppen unterschieden, zum einen der B2B Bereich und zum anderen der B2C Bereich. B2B steht für “Business to Business” und meint die Handelsbeziehung zwischen Käufer und Verkäufer, die beide jeweils Unternehmen sind. Hier werden meist komplexe Produkte, die erklärungsbedürftig sind und Beratung benötigen, gehandelt. Es handelt sich oft um physische und digitale Güter und auch Dienstleistungen, die eher einen hohen Transaktionswert besitzen, allerdings werden dafür weniger Verkäufe verbucht.

B2C also “Business to Customer” hingegen meint die Kommunikations- und Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Endkunden. B2C Angebote können folgende Angebote umfassen: Onlineshopping für Waren, Verkauf von Dienstleistungen aus verschiedenen Branchen wie beispielsweise Touristik oder Versicherung und Auktionsmöglichkeiten auf Onlineplattformen. Verkauft werden hier eher einfache Produkte aus einem großen Sortiment. Präsentiert wird das Ganze in einem umfangreichen Online-Produktkatalog.

Verschiedene Statistiken zeigen die unterschiedlichen Erfolge im B2B und B2C Bereich. Laut der HDE-Prognose hat sich der Umsatz 2017 im B2C E-Commerce in Deutschland auf 48,7 Milliarden Euro erweitert. Das Internet der Dinge hat sich im Laufe der Zeit als Informations-, Kommunikations- und Transaktionsmedium in Deutschland bewiesen. Software, CDs und Bücher gehören zu den meist gekauften Artikeln der deutschen Endverbraucher. Im Dienstleistungsbereich sind besonders Homebanking, Buchungen von Bahn- und Flugtickets sowie Reisen gefragt.

Unternehmen im E-Commerce Albtraum

Der Druck der einzelnen Unternehmen steigt jedoch. Erst der Wettbewerbsdruck bewegt besonders kleine bis mittelständische Unternehmen dazu, sich mit dem elektronischen Handel zu beschäftigen. Zusätzlich steigen die Kundenbedürfnisse und die damit verbundenen Mitarbeiteranforderungen. Durch den Einsatz von E-Commerce erhoffen sich die Unternehmen eine Steigerung der Wettbewerbschancen und gleichzeitig die Stabilisierung des eigenen Unternehmens.

Gründe, warum man auf E-Commerce setzen sollte, sind beispielsweise die Effizienz und Geschwindigkeit von Geschäftsaktionen. Außerdem werden interne Abläufe flexibler gestaltet. Durch den direkten Kontakt zum Kunden in Echtzeit werden Kosten und Zeit gespart, die normalerweise bei der Auftragsbearbeitung anfallen würden. Durch die direkte Kommunikation sind Unternehmen dazu in der Lage, die Produkte besser an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen und daraufhin auch angepasste Werbung zu schalten. Ebenso findet eine Einsparung bei den Lager- und Vertriebskosten statt.

Wonach Internetnutzer suchen

Die meisten Kunden haben nicht viel Zeit und wünschen sich eine sichere, schnelle und flexiblere Abwicklung. Bestenfalls zu jedem Wochentag und zu jeder Uhrzeit. Wussten Sie schon, dass die meisten Nutzer mit einer konkreten Vorstellung suchen? Wenige Nutzer klicken beliebig hin und her. Die Erwartungshaltung der User wächst von Tag zu Tag. Mittlerweile erwartet jeder User eine übersichtliche Darstellung der Angebote, kurze Ladezeiten und aussagekräftige Informationen zu dem jeweiligen Wunschprodukt. Die meisten sind allerdings auf der Suche nach Preisvorteilen.

Vorteile durch E-Commerce

Das E-Business sorgt dafür, dass sich Lieferketten um ein wesentliches verkürzen. Durch die nahtlose Kommunikation kann die Ware direkt von dem Hersteller an den Endverbraucher geliefert werden. Das ermöglicht den Unternehmen traditionelle Zwischenstationen wie beispielsweise das Lager des Großhändlers, Verkaufsstätten oder auch Einzelhändler zu vermeiden. Durch den gezielten Datenaustausch können sich Unternehmen besser an die Interessen der Kunden anpassen und somit den Erwartungen entsprechen. Ein wichtiger Vorteil ist auch die Wettbewerbsfähigkeit durch mehr Flexibilität, was besonders den Einkauf angeht.

Das Nutzerverhalten

Das, was Nutzer wollen, wurde erschaffen – bequem von dem Sofa aus bestellen. Frei nach dem Motto “3…2…1..meins”. Somit ersparen sich Kunden lange Wartezeiten und Anfahrtswege sowie die Schlange an der Kasse und die nervige Parkplatzsuche. Die Kunden schicken ihre Anfragen direkt an den Hersteller, so dass der Hersteller diese sofort bearbeiten kann. Im World Wide Web bekommen Kunden alles, was sie möchten, die verrücktesten Geschenkideen sind im Netz realisierbar. Eigentlich sollte man denken, dass es keine Nachteile gibt, da das Netz für uns nur von Vorteil sein kann.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Die Sicherheit spielt für viele Nutzer eine wichtige Rolle – vor allem bei der Zahlungsabwicklung. Viele fürchten den Diebstahl ihrer Kreditkartennummer oder den Verlust der persönlichen Daten. Zusätzlich sind es regelmäßige Hackerangriffe, die den Nutzern nicht gerade die Angst nehmen. Die Sicherheit im Netz ist immer wieder ein Thema, besonders deswegen, weil die meisten Sicherheitsschwachstellen zwar bekannt sind, aber dennoch nicht frühzeitig behoben werden.

In- und externe Schwächen

Es sind allerdings nicht nur die externen Schwachstellen, sondern auch die internen. Außerdem haben viele Kunden Probleme, dass zu finden, wonach sie suchen. Verlängerte Ladezeiten und fehlerhafte Links, vermiesen den Kunden die Lust, online zu shoppen. Ein wichtiger Punkt ist zudem auch, dass der traditionelle Kontakt zur Ware verloren geht, und man teilweise nicht zu 100 Prozent weiß, woher die Ware kommt.

Dennoch müssen wir sagen, dass der elektronische Handel vor allem zur Weihnachtszeit ein Segen ist. Denn wer mag schon volle Kaufhäuser und das Gedrängel an den Kassen?

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